Bilderausstellung in der Cafeteria Clubhaus in Tübingen

„studere. inter esse - Malerei und Zeichnungen"
Simone Schulz

Im Rahmen der Kulturförderung des Studentenwerks Tübingen-Hohenheim werden regelmäßig Werke in der Cafeteria Clubhaus ausgestellt.

Cafeteria Clubhaus
Wilhelmstraße 30
72074 Tübingen
Öffnungszeiten:
Mo-Do 8.00-19.00 Uhr
Freitag 8.00-17.30 Uhr

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei

 

"studere. inter esse - Malerei und Zeichnungen"
Simone Schulz
18.04.2012 bis 16.11.2012
Vernissage - Mittwoch 18.04.2012 - 20.00 Uhr
Einführung: Bettina Scharping




Bild von Simone Schulz

Link zum Ausstellungsplakat

In der Ausstellung sind Zeichnungen und Malerei zu sehen. Zum Teil beschränken sich die Farben auf Grauwerte. Einige der Zeichnungen sind aus den Jahren 1984 – 1987. Diese frühen Arbeiten sind mit Stiften auf Papier ausgeführt, die Formate meist 40 x 30 cm. An der Akademie in Stuttgart behielt Frau Schulz den Modus bei: Zeichnen und Malen als Umsetzung alltäglicher Sujets. Aus dieser Zeit kommen die beiden Bilder „Treppe“ und „Messehalle Killesberg“. Beide sind mit Acrylfarbe auf Papier gemalt im Format 70 x 50 cm. Die aktuellen Arbeiten sind außer dem „Dieter-Ilg-Trio“, Acryl auf Papier,mit 70 x 100 cm das größte Format, auf Reste von Rigips-Zuschnitt ausgeführt. Die Bau-Serie ist in Graumalerei gehalten. Dies bedeutet nicht unbedingt, dass es trist sein muß, es deutet eher die sachlich-funktionelle Atmosphäre dieser Arbeitswelt an. Die Rigips-Arbeiten sind von ihr in Schattenfugen-Rahmen gerahmt, passend farbig gefasst, Größe: 70 x 50 cm.  Die künstlerische Beschäftigung mit der alltäglichen Wirklichkeit führte sie zu dem Titel der Ausstellung: „studere. inter esse“. Hier möchte sie gerne ein Zitat des Philosophen und Performance-Künstlers Rolf Langhans einfügen: „Wohin wir uns wenden, ist Wirklichkeit Wärme“. Auch zwei Akte aus dem Kurs Aktmalerei des Zeicheninstituts sind in Leimfarbenmalerei auf Rigips entstanden.



Simone Schulz studierte von 1986  bis 1991 an der Akademie in Stuttgart freie Malerei und Bildhauerei bei Prof. Dieter Groß und KRH Sonderborg. Dort lernte sie Herrn Hohberger kennen, der als Assistent mit Dieter Groß zusammenarbeitete. Nach ihrem Erleben ist Frido Hohberger für das Zeicheninstitut insofern ein Glücksfall, weil er niemandem irgendeine Auffassung überstülpt. Für Simone Schulz in der Mitte ihrer künstlerischen Laufbahn bedeutet der Aktmalereikurs im Zeicheninstitut erstens notwendige Beschäftigung mit dem menschlichen Körper, welche Grundlage für ihr freies Schaffen ist. Zweitens und ebenso wichtig ist das Treffen mit Leuten, die jeweils auf eigenen künstlerischen Wegen sind. Der rege und lebendige Austausch bietet für sie einen Gegensatz zu dem sehr auf sich selbst gestellten Schaffen im Atelier.

Ihre künstlerische Arbeit läuft über Jahrzehnte kontinuierlich:

Das Arbeitsstipendium 1999 im Künstlergut Prösitz bei Leipzig erlaubte ihr Anregung und Schaffen, auch mit eigenem Sohn. Kunstpreis des Kreises Biberach 1999, öffentliche Aufträge, Förderung durch die Landräte des Alb-Donau-Kreises ab 1998 und durch das Regierungspräsidium Tübingen seit 1990, nur um das Wichtigste herauszugreifen, sind so kurz wie möglich gesagt, die äußeren Wegmarken. Zum Schaffen gehört Lehrtätigkeit in Kursen und in der eigenen Jugendkunstschule, die Simone Schulz in Riedlingen von 2005 bis 2008 führte.