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19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks
DSW-Präsident stellt Ergebnisse vor

Plakat zur Sozialerhebung des DSW

Die 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks... 

  • ist eine der größten repräsentativen Studierenden-Befragungen in Deutschland und  Europa
  • zeichnet ein realistisches Bild der sozialen und wirtschaftlichen Lage der zwei Millionen Studierenden in Deutschland
  • ist eine einzigartige Langzeituntersuchung und reicht bis 1951 zurück
  • erlaubt Vergleiche über längere Zeiträume, zum Beispiel zur Bildungsbeteiligung oder sozialen Zusammensetzung der Studierenden
  • ist das wichtigste Instrument für die Politikberatung des Deutschen Studentenwerks, das sozialpolitische Interessen der Studierenden vertritt
  • wird 2010 um zwei Sonderberichte ergänzt: zur Studiensituation von Bachelor-Studierenden und zur Lage ausländischer Studierender in Deutschland
Durchgeführt wird die Untersuchung vom Hochschul-Informations-System (HIS), finanziert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Ergebnisse liegen nun vor. DSW- Präsiden Prof. Rolf Dobischat präsentierte Sie auf einer Pressekonferenz am 23. April 2010 in Berlin.


 Prof. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks

Im Interview: Prof. Dobischat- Präsident des DSW

Die neue Sozialerhebung: "Das Bild ist uneinheitlich"
Wie ist es um die soziale und wirtschaftliche Lage der 2,1 Millionen Studierenden in Deutschland bestellt? Für Rolf Dobischat, den Präsidenten des Deutschen Studentenwerks (DSW), zeichnet die neue DSW-Sozialerhebung kein einheitliches Bild. „Man muss nach Gruppen der Studierenden und nach ihrer sozialen Herkunft differenzieren", sagt Dobischat im Interview. Beispiel Studiengebühren: Sie belasten vor allem Studierende aus hochschulfernen, einkommensschwächeren Familien. Studierende mit diesem sozialen Hintergrund müssen mehr jobben und nehmen häufiger ein Studiengebühren-Darlehen in Anspruch als ihre Kommilitonen aus einkommensstarken, hochschulnahen Milieus. Beispiel Zeitaufwand: Im Schnitt haben Studierende, Studium und Nebenjob zusammengenommen, eine 44-Stunden-Woche. Aber fast jeder Dritte muss mehr als 50 Stunden in der Woche für Studium und Job aufwenden. Lesen Sie hier das gesamte Interview...


Links:
www.sozialerhebung.de
www.studentenwerke.de
www.bmbf.de
www.his.de