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14.Nov2016

„[Un]sichtbares“ im Clubhaus: Graphit-Zeichnungen von Daniela Wörnle

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In Kooperation mit dem Zeicheninstitut der Universität Tübingen prä-sentiert das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim Arbeiten der Künstlerin Daniela Wörnle.

Tübingen. [Un]sichtbares heißt der vielversprechende Titel der neuen Ausstellung, die ab 16. November in den Räumlichkeiten der Tübinger Cafeteria Clubhaus gezeigt wird. Zu sehen sind rund 50 Graphit-Zeichnungen, die Daniela Wörnle innerhalb der letzten Jahre als externe Studentin am Tübinger Zeicheninstitut geschaffen hat. Viele Arbeiten sind nach Themen von Frido Hohberger, dem Institutsleiter, entstanden. Insbesondere Gedichte dienten als Inspirationsquelle, z.B. von Friedrich Hölderlin.

Das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim lädt gemeinsam mit dem Zeicheninstitut Kunstinteressierte und Medienvertreter/-innen herzlich zur Vernissage ein.

 

Daniela Wörnle – [Un]sichtbares

 Mittwoch, 16. November 2016, ab 20 Uhr
Cafeteria  Clubhaus
Wilhelmstraße 30, 72074 Tübingen

Begrüßung: Tilmann Beetz
Einführung: Frido Hohberger
Musikalische Begleitung: Lukas Rein

 

Ausstellungszeitraum:

Die Ausstellung ist vom 16. November 2016 bis zum 28. April 2017 montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt in der Cafeteria Clubhaus ist frei. Bitte weisen Sie in Ihren Veranstaltungskalendern auf die Ausstellung hin.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung „[Un]sichtbares“:

In ihrer Ausstellung präsentiert Daniela Wörnle Zeichnungen, die nach Themen von Frido Hohberger zu Ausstellungsstücken der Universität Tübingen und zu literarischen Werken entstanden sind. Zu sehen sind beispielsweise Zeichnungen von Objekten der Mathematischen Schausammlung, der Anatomie und der Paläontologischen Sammlung sowie Abbildungen von Pflanzen aus dem Botanischen Garten. Literarische Inspirationsquellen für die charakteristische Bildsprache der Künstlerin sind Gedichte von Friedrich Hölderlin, Edgar Allan Poe, Eva Christina Zeller und Dagmar Leopold.

Daniela Wörnle wendet in ihren Arbeiten eine ungewöhnliche Technik an. Sie setzt weiches Papiermaterial ein, um zunächst unsichtbare Linien einzugravieren. Beim späteren flächigen Auftragen von schwarzem Graphit entstehen dadurch aus dem Dunkel der Graphitstrukturen helle Liniengespinste. [Un]sichtbares, wie der Ausstellungstitel bereits andeutet, wird somit nach genauerem Hinschauen sichtbar.

 

Die Künstlerin:

Daniela Wörnle wurde 1968 in Hechingen geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Bekleidungsschneiderin studierte sie Modedesign an der Fachhochschule Sigmaringen, wo sie ihre Leidenschaft für das Zeichnen intensivierte. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie viele Jahre als Modedesignern und war in dieser Zeit häufig im europäischen Ausland unterwegs (Mailand, Florenz, Paris, Amsterdam).

Da Daniela Wörnle in der Modebranche nur in einem geringen Maße künstlerisch tätig werden konnte, suchte sie 2004 am Zeicheninstitut der Universität Tübingen neue Herausforderungen. Als externe Studentin hat sie seitdem zahlreiche Kurse bei Frido Hohberger besucht, um sich neue Techniken anzueignen und zu erlernen, wie sie unterschiedliche Themen in ihre eigene künstlerische Sprache umsetzen kann.

In den letzten Jahren wirkte Daniela Wörnle bereits bei verschiedenen Gruppenausstellungen in Tübingen und Reutlingen mit. In der Cafeteria im Clubhaus präsentiert sie nun erstmals ihre eigene Ausstellung.

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Ansprechpartnerin

Susann Elsner
Soziale Dienste
07071/9466722
susann.elsner@sw-tuebingen-hohenheim.de