22.Jul2021

BAföG ist seit fast 50 Jahren ein Erfolg. Seit dem 15.7. soll der BAföG-Antrag nun auch digital ein Erfolgsprojekt werden.

Ein digitaler BAföG-Antrag spart Zeit, Nerven und Papier. Am 26.10.2020 ist daher ein Pilotprojekt zu einer bundesweit einheitlichen digitalen Antragstellung in Sachsen-Anhalt, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gestartet. Seit dem 15.7 ist BAföG Digital nun auch in Baden-Württemberg verfügbar. Hiermit können die Studierenden in der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim ihren BAföG‐Antrag bequem am Computer erstellen, bearbeiten und digital verschicken.
Das Besondere: Nutzende füllen nicht einfach über das Internet bereitgestellte Formulare online aus, sondern erhalten Zugang zu einem Online‐Tool, über das Schritt für Schritt alle notwendigen Daten eingegeben werden. Diese Daten werden automatisch in einem persönlichen Account von BAföG Digital gespeichert. Notwendige Dokumente werden per Uploadfunktion hochgeladen. Der Bearbeitungsprozess kann jederzeit unterbrochen und an einem anderen Tag fortgesetzt werden. Darüber hinaus kommt BAföG Digital ganz ohne Papierunterlagen aus: mit dem neuen Personalausweis bzw. dem elektronischen Aufenthaltstitel wird der Antrag digital unterschrieben.
Der digitale BAföG-Antrag ist besonders übersichtlich und datensparsam gestaltet. Über den Konfigurator werden mit einfachen und verständlichen Fragen alle relevanten Formblätter zu einem Antrag zusammengefügt. Ein dynamisches Formular ermöglicht es, dass Antragsteller nur relevante Fragen beantworten müssen. Zudem unterstützen bürgerfreundliche Hilfetexte die Antragstellung. Der Antrag wurde in einem responsiven Design gestaltet, so dass er über jedes Endgerät genutzt werden kann.
Ein weiterer Vorteil: Wenn Nutzende bereits Behördengänge online erledigen und über ein Nutzerkonto beim Bund oder ein Servicekonto beim Bundesland verfügen, können sie sich damit bei BAföG Digital anmelden und den Antrag elektronisch versenden. Über BAföG Digital kann jedoch ebenfalls ein Nutzerkonto erstellt werden. In diesem Bereich werden die Antragssteller über den aktuellen Status im Amt sowie fehlende Angaben und Nachweise informiert. Auf diese Weise bleiben die Studierenden immer auf dem neuesten Stand und müssen sich nicht mehr extra an eine*n Sachbearbeiter*in wenden.