18.Feb2016

Integration durch Sprache

<div class=“vorspann“>In den Tübinger Kitas des Studierenden­werks kümmert sich eine Fachkraft um die sprachliche Bildung von Kindern mit Migrations­hintergrund. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert diese Sprachförderung mit jährlich 25.000 Euro.</div>
Mit dem neuen Programm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ möchte das Bundesfamilienministerium Sprachförderung schon bei den Kleinsten etablieren. Das Programm richtet sich an Kindertagesstätten mit einem hohen Bedarf an sprachlicher Förderung. Dies ist insbesondere bei Kindern mit Migrationshintergrund der Fall. „Die Sprachförderung der Kinder ist ein erster Schritt hin zu ihrer erfolgreichen Integration“, so Gisela Geng-Hulkkonen, Abteilungsleiterin Soziale Dienste. In den Kitas in der Wilhelmstraße und im Fichtenweg weist zurzeit rund die Hälfte der Kinder einen Migrationshintergrund auf.

Mit der jährlichen Unterstützung, welche von 2016 bis 2019 besteht, finanziert das Studierenden­werk nicht nur die Halbtagskraft für sprachliche Bildung, Carolin Wizemann, sondern auch weitere projektbezogene Sachausgaben. Momentan arbeitet Witzemann mit 12 der Kinder schwerpunktmäßig und das in kleinen Gruppen. Zusätzlich unterstützt eine Fachberatung die geförderten Kitas in regelmäßigen Abständen.

Die Sprachförderung basiert auf den erfolgreichen Ansätzen des vorherigen Programms „Schwer­punkt-Kitas Sprache &amp; Integration“. Bereits an diesem hat sich das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim mit allen Kita-Standorten beteiligt.