29.Jun2017

Wohnheimbau an der Uni Hohenheim startet

Das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim baut eine neue Wohnanlage für 253 Studierende auf dem Campus der Universität Hohenheim. Heute fand der Spatenstich statt.

Stuttgart gehört bei den Mietpreisen zu den teuersten Städten in Deutschland. Eine bezahlbare Wohnung zu finden gestaltet sich insbesondere für Studierende mit geringem Budget als schwierig. Der Bau einer neuen Wohnanlage für 253 Studierende auf dem Campus der Universität Hohenheim soll nun Entlastung bringen.

In der Egilolfstraße entsteht in der Nachbarschaft zu mehreren anderen Wohnheimen ein neuer Baukomplex mit drei Gebäuden. Der Spatenstich für die Wohnanlage fand am heutigen Donnerstagnachmittag, 29. Juni 2017, statt. Oliver Schill, Geschäftsführer des Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim: „Die Universität Hohenheim ist seit Jahren kontinuierlich gewachsen und die Schaffung zusätzlicher Wohnheimplätze ist dringend notwendig. Rund ein Jahr nach Abschluss des Architektenwettbewerbs sind wir sehr glücklich, nun mit dem Bau des neuen Wohnheims starten zu können. Mit der studentischen Wohnanlage leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Universität Hohenheim.“

Beim Spatenstich waren unter anderem Prof. Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim, Dr. Andreas Barz, Ministerialrat im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, und Daniel Riehle, AStA-Mitglied der Universität Hohenheim und Mitglied im Verwaltungsrat des Studierendenwerks, zugegen. Zudem wurden weitere Vertreter der Universität, des Studierendenwerks, des Universitätsbauamts Stuttgart und Hohenheim des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und der Studierendenschaft erwartet.

Nach Durchführung eines Architektenwettbewerbs im vergangenen Jahr hatte sich das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim für den Entwurf des Architekturbüros Hank + Hirth (Eningen u. A.) in Zusammenarbeit mit den Reinboth Landschaftsarchitekten (Esslingen) entschieden. Der Entwurf, der seinerzeit den ersten Platz beim Wettbewerb belegte, sieht drei Baukörper vor, die sich hervorragend in die bestehende Umgebungsbebauung einfügen und den Bewohnern durch geschickte Raumnutzung eine hohe Lebensqualität bieten. Ein zentraler Innenhof mit Pavillon und Gemeinschaftsräumen ist ein besonderes Highlight des Entwurfs. In den Gebäuden wird es sowohl Wohngemeinschaften als auch Einzelapartments geben. Die Fertigstellung der Wohnanlage mit einem Investitionsvolumen von rund 17,3 Millionen Euro ist für das Wintersemester 2018/2019 geplant.