10.Mrz2017

Richtfest zur Mensaerweiterung in Hohenheim

Heute fand das Richtfest für den Erweiterungsneubau der Mensa Hohenheim statt. Nach Fertigstellung zum Jahresende 2017 gibt es zusätzlich Platz für 318 Mensagäste.

In den vergangenen zehn Jahren ist die Universität Hohenheim von rund 6.300 Studierenden zum Wintersemester 2006/2007 auf über 9.600 Studierende zum Wintersemester 2016/2017 gewachsen. Diesen Zuwachs bekommen täglich auch die Gäste der Mensa zu spüren: Sie sind froh, wenn sie während der Mittagspause einen der begehrten Sitzplätze ergattern können. Doch ein Ende des Platzmangels ist in Sicht: Am heutigen Freitagnachmittag wurde das Richtfest für den Erweiterungsneubau der Mensa Hohenheim auf dem Campusgelände der Universität Hohenheim gefeiert. 318 zusätzliche Plätze bietet der Anbau, der bis Ende des Jahres 2017 fertiggestellt sein soll. Bisher verfügt die Mensa über rund 550 Sitzplätze.

Zum heutigen Richtfest hat das Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg eingeladen, der Bauherr des Erweiterungsneubaus der Mensa Hohenheim ist. Nach einer Begrüßung durch Edwin Renz, Abteilungsleiter des Universitätsbauamts, und Grußworten von Prof. Dr. Stephan Dabbert, Oliver Schill und Wolfgang Roth von Roth Architekten BDA wurde der Richtspruch verkündet und anschließend zum Richtschmaus geladen.

Am Rohbau ist bereits erkennbar, dass sich das neue Gebäude architektonisch an der bestehenden Mensa orientiert. „Vor dem Bau der Mensa Anfang der 80er Jahre standen auf dem Grundstück Gewächshäuser. Das stark plastisch geformte, wellenförmige Dach soll an diese frühere Nutzung erinnern. Im jetzigen Erweiterungsbau wird die plastische Form der bestehenden Mensa aufgenommen und neu interpretiert“, erläutert der Architekt Wolfgang Roth.

Der Erweiterungsneubau hat insgesamt ein Investitionsvolumen von 4,77 Millionen Euro. 2,3 Millionen Euro kommen vom baden-württembergischen Finanzministerium. Die andere Hälfte teilen sich das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim.