13.Apr2018
Zum Wintersemester 2018/2019 werden die ersten Studierenden in die neue studentische Wohnanlage auf dem Campusgelände der Universität Hohenheim einziehen. Am Freitag, 13. April 2018, feiert das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim das Richtfest.

Stuttgart-Hohenheim. Noch dominieren Bagger, Laster, Baukräne und Handwerker das Gelände in der Egilolfstraße in Stuttgart-Hohenheim, wo derzeit eine neue studentische Wohnanlage entsteht. Doch schon im Oktober 2018 wird das Wohnheim den ersten Studierenden ein neues Zuhause bieten. „Im Juni 2017 starteten wir mit dem Bau und wussten, dass der Zeitplan für ein so großes Studentenwohnheim mit 253 Plätzen ambitioniert ist. Daher freuen wir uns, dass wir weitgehend im Plan liegen und danken allen beteiligten Baufirmen und Partnern für ihr unermüdliches Engagement“, sagt Oliver Schill, Geschäftsführer des Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim, anlässlich des Richtfests für die neue studentische Wohnanlage.

In Anwesenheit von Prof. Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim, und Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor und Amtschef im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, wird am heutigen Freitagnachmittag, 13. April 2018, der Richtspruch durch die Rohbaufirma Moser GmbH & Co. KG verkündet. Zudem werden neben den Architekten, Fachplanern und Handwerkern Vertreter der Universität, des Studierendenwerks, des Universitätsbauamts Stuttgart und Hohenheim des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und der Studierendenschaft erwartet. Im Anschluss lädt das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim alle Anwesenden zu einem Richtschmaus ein.

„Ein neues Zuhause für 253 Studierende – das ist eine gute Nachricht für alle in Hohenheim“, so Ministerialdirektor Ulrich Steinbach, Amtschef im Wissenschaftsministerium. „Wir konnten in Baden-Württemberg trotz steigender Studierendenzahlen die Versorgungsquote halten – und sind hier ganz vorne mit dabei. Trotzdem wächst der Druck gerade in den Ballungsräumen, wo Wohnraum generell knapp ist. Deshalb werden wir weiterhin verlässlich und kontinuierlich zusätzliche Wohnheimplätze schaffen.“ In den kommenden Jahren können nach derzeitigem Stand rund 850 weitere Wohnheimplätze mit Unterstützung des Landes in Baden-Württemberg entstehen.

Auch Prof. Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim, freut sich, dass der Bau bislang im Zeitplan liegt: „Gerade zum Start des Wintersemesters ist die Wohnsituation der Studierenden immer sehr schwierig. Ich bin sicher, dass die neuen Wohnheimplätze im kommenden Herbst spürbar Entlastung bringen werden.“

Die Wohnanlage mit insgesamt 253 Plätzen hat ein Investitionsvolumen von rund 17,3 Millionen Euro. Die beiden Gebäude mit den Hausnummern 43 und 45 und Platz für 153 Studierende werden voraussichtlich zum 1. Oktober 2018 bezugsfertig sein. In das dritte Gebäude mit der Hausnummer 41 werden 100 weitere Studierende zum Jahresende 2018 einziehen können.

Nach Durchführung eines Architektenwettbewerbs im Jahr 2016 hatte sich das Preisgericht des Wettbewerbs für den Entwurf des Architekturbüros Hank + Hirth (Eningen u. A.) in Zusammenarbeit mit den Reinboth Landschaftsarchitekten (Esslingen) entschieden. Der Entwurf, der seinerzeit den ersten Platz beim Wettbewerb belegte, sieht drei Baukörper vor, die sich hervorragend in die bestehende Umgebungsbebauung einfügen und den Bewohnern durch geschickte Raumnutzung eine hohe Lebensqualität bieten. Ein zentraler Innenhof mit Pavillon und Gemeinschaftsräumen ist ein besonderes Highlight des Entwurfs. In den Gebäuden wird es sowohl Wohngemeinschaften als auch Einzelapartments geben. Ende Juni 2017 fand der Spatenstich für die neue Wohnanlage statt.

Das neue Wohnheim ergänzt das Wohnangebot für Studierende der Universität Hohenheim: Das Studierendenwerk bietet den rund 10.000 Studierenden bereits 1.050 Wohnheimplätze.

Informationen zur Wohnanlage in Stuttgart-Hohenheim:

  • Das Bauvorhaben besteht aus drei Gebäuden mit jeweils drei bzw. vier Geschossen, die sich um einen zentralen Innenhof mit Pavillon und Gemeinschaftsräumen gruppieren. Darüber hinaus ist die Wohnanlage mit einem Raum mit Waschmaschinen und Wäschetrocknern sowie einer Fahrradgarage mit über 100 Plätzen ausgestattet.
  • Die Wohnanlage bietet insgesamt Platz für 253 Studierende.
  • In den drei Gebäuden gibt es 88 Einzelapartments, 4 roll-stuhlgerechte Apartments, 4 Doppel-WGs, 15 6er-WGs sowie 9 7er-Wohngemeinschaften.
  • Die Einzelapartments und Wohngemeinschaften sind jeweils mit einer (Gemeinschafts-)Küche sowie Sanitäranlagen (Dusche, Waschbecken, WC) ausgestattet. Alle Zimmer sind möbliert und mit Medienanschlüssen versehen.
  • Die energietechnische Ausführung der Gebäude erfolgt als KfW 70-Häuser. Die Dächer der Gebäude werden begrünt.

 

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