18.Nov2019
Prüfungsphasen sind für viele Studierende mit einem hohen Maß an Beanspruchung verbunden, zudem fallen Leistungen nicht immer so aus, wie es aufgrund der jeweiligen Fähigkeiten möglich wäre. Diese Phänomene sind Thema eines Vortrags am Donnerstag, 21. November, im Kupferbau in Tübingen.

Erfolgreiches Prüfungsmanagement hat zum Ziel, die während der Vorbereitung erworbenen Fertigkeiten in der Prüfungssituation auch abrufen und anwenden zu können. Dazu bedarf es unter anderem einer ausreichend erfolgsorientierten Haltung, einer Fokussierung auf die Prüfungssituation (anstatt auf Versäumnisse, Defizite oder andere negative Konsequenzen des Scheiterns) und eines günstigen Umgangs mit eigenen Ansprüchen, Erwartungen Dritter und gegebenenfalls damit verbundenen Versagens- und Bewertungsängsten.

Effizientes Prüfungsmanagement zielt auf eine günstige Relation zwischen Arbeitsaufwand und Nutzen ab. Eine Arbeitsplanung über das gesamte Semester hinweg, die Vermeidung von Aufschiebeverhalten (Prokrastination) und die Prävention oder zumindest Reduktion von Stress sind einige der Möglichkeiten, die Prüfungsvorbereitung effizienter zu gestalten. So werden Belastung und Beanspruchung reduziert und es entstehen Freiräume für das, was das Leben jenseits des Studiums noch zu bieten hat.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 21. November 2019, von 16:15 bis 17:45 Uhr im Kupferbau, Hölderlinstraße 5, Hörsaal 23, statt.

Referent Stefan Balz, Psychologischer Psychotherapeut bei der Psychotherapeutischen Beratungsstelle des Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim, beschäftigt sich intensiv mit Themen Studierender. Dazu gehören Leistungsdruck, Prüfungsangst sowie Überforderungsgefühle und Probleme mit der Planung von Studienarbeiten und Prüfungen.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Studieren mit Plan“, die von der Universität Tübingen organisiert wird.

Für die Veranstaltung ist keine Voranmeldung notwendig. Einfach vorbeikommen!